+43 664 1541629 office@yvonnestuck.com
Warum Politiker werden?

Warum Politiker werden? – Warum sollte man überhaupt politisch aktiv sein?

 

„es besser machen“

In turbulenten Zeiten wie diesen, zwischen Lockdown und vermeintlicher Zwangsimpfung, überkommt einen öfters das Gefühl der Machtlosigkeit. In vielen Menschen rumort das Misstrauen gegenüber den politischen Vertretern. Aus dem passiven Berieseln ist aufgrund der hitzigen Debatten und dauernden Pressekonferenzen ein aktives Aufbegehren geworden. Viele Menschen sind von den Folgen der Unternehmensschließungen betroffen und fragen sich, ob diese Regierung überhaupt noch weiß wohin die Richtung geht. Meist aus solchen Situationen reift der Entschluss sich selbst engagieren zu wollen „es besser zu machen, denn das was die machen, kann ich schon lange“. So oder so ähnlich sieht in den häufigsten Fällen der Einstieg in die Politik aus. Man möchte aktiv werden, mit dem Kritisieren aufhören und selbst in die Politik gehen. Auch wenn die Politik höchst umstritten ist, so ist sie doch noch immer das wirksamste Instrument, um Visionen umzusetzen und Veränderungen in Gang zu bringen.

 

 

Wer darf eigentlich in die Politik?

JEDER?! – Egal, ob Vereinsfunktionär, erfolgreicher Unternehmer, der Nachbar oder die Beamtin, ein politisches Amt scheint für jedermann möglich zu sein. Die Politik ist von Menschen durchmischt, die eines eint – die Veränderung. Obwohl jeder eine andere Sicht von Veränderung in sich trägt, gilt Politik als Querschnitt der Bevölkerung. Quereinsteiger sind vor allem in der Kommunalpolitik Usus. Dabei haftet der Politik vor allem das Vorurteil an, dass viele Leute, welche keine fundierte Ausbildung haben, in der Politik noch Karriere machen könnten. Frei nach dem Motto „die nehmen eh jeden“. Angesichts der großen Konkurrenz kann es sich keine Fraktion leisten, ihre schlechtesten Kandidaten auf Bundesebene zu entsenden. Auf Gemeindeebene kann dies natürlich auch oft anders aussehen.

 

 

Erste Schritt – Selbstzweifel überwinden!

Oft reift der Entschluss, sich für ein politisches Amt zu entscheiden, im Geheimen. Gerade Frauen zweifeln häufig an ihrer Kompetenz, und ob sie genug Themen und Werte hätten, welche sie nach außen hin vertreten könnten. Eine Kandidatur scheitert mindestens genauso oft an der Angst, mit den Kritiken der Bürger und Kontrahenten nicht umgehen zu können, wie auch daran, dem rechtlichen und sachlichen Anforderungsprofil nicht gewachsen zu sein. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, dass der Entschluss für eine Kandidatur mit all ihren Konsequenzen auch durch die Familie getragen wird. Nur wenn die Basis stabil ist, kann auch Gegenwind kein politisches Amt erschüttern. Häufig fragt man sich auch, wie man überhaupt in ein Amt gelangt bzw. wie man Funktionär wird. Oftmals gibt es im Bekannten- oder auch im Verwandtenkreis Personen, die sich bereits politisch engagieren. Sollte dies nicht so sein, kann bei jeder Partei, die der eigenen Ideologie entspricht, angefragt werden, ob man die eigene Expertise in die politische Arbeit miteinbringen könnte. In den wenigsten Fällen werden Parteien ihre Bestrebung auf Mitarbeit nicht mit Freude begrüßen. Sowohl das Einbringen von Themen und Ideen als auch Wahlkampfarbeit erfolgt meist auf der untersten Gestaltungsebene – der Gemeinde. Bei Erfolg, Engagement und Rückhalt durch die Partei wird dies auf die nächstgrößeren Ebenen, Land und Bund, ausgedehnt.

 

 

Netzwerke aufbauen

Netzwerke in der Politik sind nicht mehr wegzudenken. Vielfältige materielle und immaterielle Verstrickungen, die wiederum indirekt und direkt mit Macht verbunden sind, helfen bei der täglichen politischen Arbeit. Kooperationen, Informationsaustausch in Ausschüssen, Sitzungen, aber auch persönliche Gespräche dürfen nicht unterschätzt werden. Bei der Erreichung des politischen Zieles ist es immer von Vorteil, Verbündete zu haben. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob lediglich parteilich oder sogar überparteilich agiert wird. Selbstsicherheit und Fremdwahrnehmung steigen, sobald soziale Medien zum Einsatz kommen. Hierbei kann es auch von Vorteil sein, die guten Ideen der Mitbewerber zu liken. Das Stehen zu einer politischen Position, welche auch in der Form von Kommentaren untermauert werden kann, gehört genauso zur Politik des 21. Jahrhunderts wie das selbstverständliche Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Haben Sie Ambitionen in die Politik einzusteigen und wissen nicht so richtig, ob Sie dafür geeignet sind. Haben Sie Bedenken, ob Sie etwaigen Drucksituationen standhalten können. Vielleicht möchten Sie aber auch herausfinden, was Sie von Ihrem Schritt auf das politische Parkett zurückhält? Schaffen wir darüber Klarheit in einem persönlichen Gespräch. Ich freue mich auf Sie!

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.