+43 664 1541629 office@yvonnestuck.com
Das positive Mitarbeitergespräch

Das positive Mitarbeitergespräch

Das perfekte Mitarbeitergespräch

Das positive Mitarbeitergespräch

 

Stets wird über die Wichtigkeit des Mitarbeitergespräches gesprochen. Oft ist der Verlauf jedoch unvorhergesehen, unglücklich und für beide Seiten – sowohl Mitarbeiter als auch Führungskraft – unbefriedigend. In vielen Unternehmen wird das Mitarbeitergespräch als Belastung empfunden und oftmals auf später bis niemals verschoben.

 

Mitarbeitergespräch als Chance

Als Führungskraft mit Weitblick ist ein Mitarbeitergespräch unerlässlich. Die Mitarbeiter als Experten in ihrem eigenen Verantwortungs- und Aufgabenbereich kennen das Problemfeld meist besser als Sie als Führungskraft. Genau dieses Potential sollten Sie nutzen, um die eigenen festgefahrenen Ansichten durch Erkenntnisse und Ideen des Mitarbeiters neu zu reflektieren.

 

Lösungsorientierung

In erster Linie soll der Mitarbeiter von Ihnen als Problemlöser wahrgenommen werden – frei nach dem Motto der „Kunde ist kundig“. Durch das Heraustreten aus der Führungsrolle und dem Annehmen der Ansichten des Mitarbeiters kann ein Synergie-Effekt erzielt werden. Die Führungskraft schafft dadurch ein geeignetes Umfeld, um Lösungen zu entdecken und Verbesserungen schnell und direkt aus dem eigenen System heraus zu schaffen.

 

Regeln für ein Mitarbeitergespräch

Aktives Zuhören, Fragen und Feedback-geben sind essentiell für die professionelle Gesprächsführung. Durch die richtige Fragetechnik ist es dem Mitarbeiter möglich, sog. „blinde Flecken“ selbst zu erkennen und einen konstruktiven Veränderungsprozess einzuleiten. Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskraft profitieren von diesem Gesprächsrahmen enorm. Inhaltlich sollte sich die Führungskraft von einem Leitfaden begleiten lassen, welcher auch in emotionalen Situationen die Gesprächsführung unterstützend beeinflussen kann. Die wichtigste Grundregel sollte daher immer sein, das Feedback niemals abwertend oder zu allgemein zu formulieren. Es soll auf den Mitarbeiter und seine Position abgestimmt sein und beobachtend-neutral durchgeführt werden. Dementsprechend sollten Ich-Botschaften, Wünsche und Beobachtungen seitens der Führungskraft formuliert und nicht angriffige Vorwürfe wie: „Ich bin enttäuscht/ verärgert von Ihrer Leistung…“, „Sie sind faul und unmotiviert …“ getätigt werden.

 

Aktiv Zuhören

Wichtig für ein positives Mitarbeitergespräch sind die Wertschätzung und die Einlassung auf das Gegenüber. Immer wieder macht man die Erfahrung, dass Zuhören im Alltag oft zu kurz kommt und aufgrund des Termindrucks oder der Größenordnung des Unternehmens gar nicht stattfindet. Hier wird dezidiert darauf hingewiesen, dass die Führungskraft aktiv passiv sein soll und dem Mitarbeiter Gelegenheit zum Ausreden gegeben wird. Aktives Zuhören stärkt die Vertrauensbeziehung zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Auch Rückfragen, ob der Sachverhalt richtig verstanden wurde, sind erlaubt und erwünscht. Dies bekundet ein ehrliches Interesse am Gegenüber. Zudem erzeugt Paraphrasieren (Wiederholen mit eigenen Worten) und Verbalisieren (Gefühle des anderen spiegeln z.B. Sie haben sich darüber geärgert, weil …) die Bindung zum Gegenüber.

 

Wer fragt führt

Sie als Führungskraft sollten Ihren Fokus auf die sog. „W-Fragen“ legen – „Wie?“ „Was?“ „Warum?“  etc.. Ehrliche Formulierungen zeugen von Wertschätzung und bringen Sie schneller zu Ihrer Lösung. Sie könnten Formulierungen wie folgt treffen: „Welche Unterstützung würden Sie benötigen, um das Projekt umzusetzen?“

 

Körpersprache als entscheidender Faktor

Die nonverbale Ebene zeigt Ihnen als Führungskraft, ob das Gesagte auch so gemeint ist. Sie können darauf achten, ob die Aussage und die Körperhaltung dazu kongruent sind, oder ob doch der Blick nicht gehalten werden kann und Arme und Beine verschlossen sind. Dabei sollten Sie aber niemals vergessen auch auf die eigenen Signale zu achten.

 

Wenn auch Sie dem Mitarbeitergespräch den Stellenwert einräumen, den es für Ihr Unternehmen haben könnte und Sie den Nutzen erkennen können, sind Sie in der glücklichen Lage gegenseitiges Vertrauen zu stärken, etwaige Konflikte vorzubeugen und die Unternehmensziele mit Ihren Mitarbeitern schneller zu erreichen.

 

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Konflikte am Arbeitsplatz

Konflikte am Arbeitsplatz

Konflikte am Arbeitsplatz

Konflikte am Arbeitsplatz

 Für die meisten Menschen gehören Konflikte zum zwischenmenschlichen Geschehen. Konflikte am Arbeitsplatz hingegen kosten Geld, Nerven und im schlimmsten Fall gute Mitarbeiter.

 

 

Konfliktmanagement – ein großes Wort

In zahlreichen Seminaren sollen die Führungskräfte und Mitarbeiter darüber geschult werden, in der Situation x die Nerven zu behalten – leider ist das erlernte Wissen genau zu diesem Zeitpunkt nicht abrufbar. Doch kann bereits oft im Vorfeld erkannt werden, ob es sich um einen ausgemachten Konflikt handelt oder lediglich um ein Missverständnis. Eines ist klar, viele Arbeitnehmer klagen über Konflikte die das Arbeitsklima vergiften, die Motivation töten und sogar das Privatleben belasten. In Extremfällen können Konflikte sogar krank machen.

 

 

Konflikte als Chance

Man sollte Konflikte als Chance zur Veränderung sehen. Ob Konflikte gut oder schlecht sind, ist nicht relevant, lediglich der Umgang damit. Konflikte begleiten uns in allen Lebenslagen, sei es im Privatleben oder am Arbeitsplatz. Belastend wird es jedoch, wenn sich die Konfliktsituation zwischen Kollegen oder dem Chef am Arbeitsplatz derartig zuspitzt, dass ein normaler Arbeitsprozess nicht mehr möglich ist. Jahrelange Feindschaften, Ängste im Ansehen gegenüber dem Chef oder der anderen Kollegen zu fallen und im Extremfall sogar den Arbeitsplatz durch Kündigung zu verlieren, kann keine Option sein. Durch unbewältigte Konflikte hervorgerufene Krankheiten wie Burnout, Depressionen, Ängste etc. können jahrelange Folgen mit sich ziehen und bis zur Berufsunfähigkeit führen – Karriereknick inklusive.

 

 

Gründe für Konflikte?

Die häufigsten Gründe für Konflikte am Arbeitsplatz sind: Informationsmangel, Ungleichbehandlung, keine Wertschätzung, unkonkrete Absprachen, Umgehung von Kompetenzen. In Befragungen von Arbeitnehmern werden immer wieder nachstehende Themenkomplexe als Ursache genannt:

 

Kommunikationsmangel: Trotz E-Mail und wöchentlichen Meetings wird viel Papier produziert, aber die tatsächliche Kommunikation findet nicht statt. Zu viel in zu kurzer Zeit. Die Digitalisierung hat Mehrarbeit in Bereichen gebracht, die früher kaum Beachtung gefunden haben.

Termindruck: Das Tempo wächst rapide, Termingeschäfte erhöhen den Druck. Alles muss sofort, am besten gestern erledigt werden. Die Überstunden steigen und der Stress nagt am Nervenkostüm der Mitarbeiter. Mehrarbeit als Selbstverständlichkeit – die Menschlichkeit und Anerkennung bleibt auf der Strecke. Diese permanente Angespanntheit sorgt dafür, dass die Gemeinschaftspflege wie Ausflüge oder Weihnachtsfeiern als lästige, auch noch die wenige Freizeit raubenden Veranstaltungen gesehen werden und nicht mehr das zusammenschweißende Miteinander sind, das früher ausgleichend auf die Gemeinschaft eingewirkt hat.

 

 

Rolle des Arbeitgebers bei konfliktgeladenen Arbeitsklima

Frust, Demotivation, Leistungsabfall, Abwesenheit durch Krankheit und ein permanent angespanntes Arbeitsklima führen dazu, dass auch der Chef die Augen nicht vor dem Konflikt verschließen kann. Früher war die Rollenverteilung klar – Personal gegen Chef. Heute hingegen sind die Konflikte komplexer und alle Konstellationen denkbar. Wer sich als Chef raushalten will, fällt durch! Es muss immer im Interesse des Arbeitgebers liegen, Konflikte wahrzunehmen und diese aufzulösen. Ob dies mit einem einfachen Gespräch oder nur mehr durch professionelle Konfliktberatung in Form einer Mediation möglich ist, hängt jedenfalls vom Einzelfall ab.

 

 

Sind Sie in Konfliktsituationen gefangen und haben das Gefühl, trotz aller Bemühungen nicht aus eigener Kraft aus der negativen Abwärtsspirale entfliehen zu können? Sind Sie als Führungskraft mit den massiven Streitigkeiten Ihrer Mitarbeiter überfordert und wollen Skills erlernen, um negative Stimmung im eigenen Betrieb abzubauen? Für ein individuelles Beratungsgespräch vereinbaren Sie noch heute einen Termin!

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Die Kunst der Führungskraft den Blick auf das Wesentliche zu richten

Die Kunst der Führungskraft den Blick auf das Wesentliche zu richten

Die Kunst der Führungskraft – den Blick auf das Wesentliche zu richten

Veränderungsprozesse sind nicht mehr Ausnahmesituationen, sondern werden zu Dauerzuständen. Die neuen Vorhaben werden bereits initiiert, bevor die aktuellen Prozesse abgeschlossen sind. Folglich wird in Gesprächen mit Führungskräften immer klarer, dass der Balanceakt zwischen Beschleunigung und Entschleunigung die wirkliche Führungskompetenz darstellt.

 

Fokus – Wesentlichkeit

Durch die stetigen Veränderungen der Rahmenbedingungen wird enorme Anpassungsfähigkeit erwartet. Führungskräfte verspüren immer mehr Druck. Zusätzlich zum Tagesgeschäft rücken das Zukunftsgeschäft und der Veränderungsprozess. Dazu kommen die Erwartungen der Mitarbeiter und des Vorgesetzten. Obwohl die Führungskraft Selbstsicherheit in ihrem Handeln ausstrahlen muss, ist die permanente Selbstreflexion des eigenen Standpunktes essentiell. Der Erwartungsdruck an die eigene Leistung, unter Miteinbeziehung der erlernten Glaubenssätze und Werte, bildet dabei eine zusätzliche Belastung.

 

Loslassen kann man lernen

Im Globalisierungsprozess stehen wir immer wieder vor der Herausforderung einfach loszulassen – den Druck, Teammitglieder, Ideen oder Funktionen. Dies kann in uns Widerstand, Angst, Unsicherheit, aber auch Trauer und Überforderung auslösen. Man fragt sich: „Kann ich den Arbeitsanforderungen überhaupt noch gerecht werden, wenn meine engagierte Mitarbeiterin das Team verlässt?“. Wir müssen genau diese Situationen des Wandels als Chance sehen, da uns das Loslassen eine Zuwendung zur Zukunft ermöglicht.

 

Wiedererlangung von Kraft, Klarheit und positiver Gedanken

Wir brauchen einen Gegenpol zur täglichen Belastung. Dieser kann im Sport, in der Natur, aber auch in der Meditation liegen. Die Evaluierung der Ziele kann Klarheit und folglich den Erfolg bringen, den wir als Führungskraft so dringend als Selbstbestätigung benötigen. Klarheit ist 80% des Erfolges! Diese gilt es wiederzuerlangen, um die täglich angestauten Spannungen wieder abzubauen. Genau dann, wenn man verspürt keine Zeit zu haben, sollte man sich eine kleine Auszeit nehmen. Auch wenn es nur 10 Minuten sind, um das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden – denn genau dies ist die Kompetenz einer Führungskraft.

 

Gelassenheit beginnt in Ihrem Kopf

Was Sie denken kommt unausweichlich auf Sie zu. Gelassenheit ist eine innere Haltung. Sie müssen sich bewusst dafür entscheiden gelassen zu sein. Hierbei handelt es sich um einen Prozess, der immer wieder trainiert werden muss.

Wollen auch Sie gelassener reagieren, wenn Stress und Druck abermals auf Sie hereinzubrechen drohen? Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch und werden Sie gelassen!

 

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Macht – Warum sind einige Menschen mächtiger als andere?

Macht – Warum sind einige Menschen mächtiger als andere?

Macht

Macht – Warum sind einige Menschen mächtiger als andere?

Macht – Machtmissbrauch sind die Worte der letzten Tage, wenn man sich die Politiklandschaft in Österreich ansieht. Macht wird als Grundbegriff für Überlegenheitsverhältnisse zwischen Menschen gesehen. Der Soziologe Max Weber definiert Macht wie folgt: „Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichwohl worauf diese Chance beruht.“

Frauen sind meist gehemmt, wenn man sie danach fragt, ob sie an die Macht wollen. Die Macht umgibt nach wie vor nicht nur positive Elemente unserer österreichischen Geschichte. Doch Macht haben ist nicht nur schlecht. Man kann durchaus Positives bewirken. Wie alles im Leben gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille.

Führungskräfte und Macht

Macht ist vor allem für Führungskräfte von Interesse. Um Unternehmensziele erreichen zu können, müssen die Mitarbeiter in die richtige Richtung geführt werden. Der Umgang mit der Führungsmacht gilt als wesentlicher Baustein für den Unternehmenserfolg. Dementsprechend ist es möglich, Mitarbeiter zu motivieren und ihren Fokus auf Zielerreichung des Unternehmens zu richten oder diese massiv unter Druck zu setzen und innerlich zu brechen. Die Gestaltungsmacht konstruktiv für das Unternehmen einzusetzen, den Rahmen der Fairness durchzusetzen und Verantwortung für das Personal zu übernehmen, sind wesentliche Elemente einer verantwortungsvollen Führungsmacht.

 

Warum sind manche Menschen mächtiger als andere?

Vielfach wird die Frage gestellt, warum einige Menschen mächtiger gelten als andere. Darauf gibt es keine einheitliche Antwort, aber festzustellen ist, dass die Quellen aus der Macht resultiert auf diese 5 Faktoren zurückzuführen sind:

Persönlichkeit: Führungskräfte die Persönlichkeit ausstrahlen sind nicht nur glaubwürdig, sondern haben durch ihr eigenes Auftreten auch ihren eigenen Stil der Führung gefunden. Einen Stereotyp gibt es dabei nicht. Die Bandbreite reicht von Dominanz über extreme Passivität und introvertierte, kühle Zurückhaltung sowie freundschaftliche Ausübung der Führungsmacht. Der Führungsstil wird in der Regel dann von den Mitarbeitern akzeptiert, wenn dieser gerecht ausgeübt wird.

Legitimationsmacht: Dies ist eine Machtform, die an ein Amt bzw. Position gebunden ist. Führungskräfte besitzen Macht, unabhängig von ihrer Qualifikation oder Persönlichkeit. Diese findet man vor allem in öffentlichen Ämtern und innerhalb von Unternehmenshierarchien wieder. Dabei ist vor allem die Weisungskompetenz des übergeordneten Organs ein wesentliches Indiz.

Expertenmacht: Gerade in der Corona-Krise wurde die Expertenmacht immer wieder als Joker bei heiklen Fragen herangezogen. Aufgrund der jeweiligen Fachkompetenz wird einem Menschen Macht verlieren, da er durch seine Expertise Exklusivwissen besitzt.

Sozialmacht: Gerade hier wird vielen Führungskräften vorgeworfen, dass das nötige Fingerspitzengefühl fehlt. Empathie ist der Schlüssel, um als Führungskraft seine Macht auch so ausüben zu können, um andere für Veränderungen zu begeistern.

Netzwerke der Macht: Unternehmensnetzwerke oder politische Verbindungen, fast alle Mächtigen gehören einem Netzwerk von Menschen an, die sich gegenseitig stützen und weiterbringen. Der Aufbau eines Netzwerkes braucht Zeit und verlangt einiges an Arbeit ab. Doch genau dieses einflussreiche Netz aus Beziehungen stützt den Erhalt der Macht.

 

Macht und Kommunikation

Doch wie drückt sich Macht aus? In der Regel wissen Sie sofort, wer in einer Gesprächsrunde das Sagen hat.

Woran liegt das? Die Körpersprache und der verbale Kommunikationsstil zeigen sofort, wer der Machthaber im Raum ist. Signalwirkung haben nicht nur Gestik, Mimik, Körperhaltung, Tonfall, Aussprache, Blickrichtung und Kleidung, sondern auch das Schaffen von Nähe und Distanz. Der tatsächlich gesprochene Inhalt macht nur einen Teil von unter zehn Prozent der Machtwirkung aus.

 

Leiden Sie unter den Machtspielchen Ihres Vorgesetzten? Wollen Sie in die erste Reihe treten, aber ein ganz neues Führungsverständnis etablieren? Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch. Wir besprechen Ihre Führungsstrategie in Beruf und Politik und wie Sie sich durch Kommunikationstraining einen Wettbewerbsvorteil schaffen können.

 

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Wie werden meine Mitarbeiter zu motivierten Mitarbeitern?

Wie werden meine Mitarbeiter zu motivierten Mitarbeitern?

Fehlende Motivation

Wie werden meine Mitarbeiter zu motivierten Mitarbeitern?

 Haben Sie immer öfters den Eindruck, Ihre Mitarbeiter sind demotiviert, meiden Verantwortung und wollen keinen eigenständigen Arbeitsbereich bekleiden oder Projekte durchführen? Sie suchen jetzt als Führungskraft Tipps, um die Motivation in Ihrem Betrieb wiederherzustellen? Leider muss ich Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass nicht Ihre Mitarbeiter das Problem sind, sondern Sie als Führungskraft – denn Ihre Aufgabe ist es, die Mitarbeiter bei der Stange zu halten. Oder doch nicht?

 

Motivationspraktiken

Es gibt zahlreiche Bücher auf diesem Gebiet. Leider sind eine Vielzahl dieser Praktiken nur von kurzfristiger Dauer oder funktionieren erst gar nicht. Dazu zählen vor allem Belohnungssysteme wie Prämien, Geschenke, Urlaube und Boni. Das Problem ist, dass hier – wie die Karotte vor dem Kopf des Esels – die Motivation nur extrinsisch, also von außen erfolgt. Doch der Antrieb sollte aus dem tiefsten Inneren der Person erfolgen und nicht durch Fremdsteuerung und Außenanreize künstlich produziert werden. Nur bei intrinsischer Motivation kann auch Selbstverwirklichung im Arbeitsprozess entstehen. Denn Kreativität und Motivation muss von sich aus fließen, und darf nicht nur durch einen Köder getriggert werden.

 

Freiraum als Motivation

Mangelnde Motivation der Mitarbeiter könnte man auch mit mangelhafter Führung assoziieren. Mitarbeiterführung normiert konkrete Ziele und Visionen, an denen sich der Mitarbeiter orientieren kann. Diese wiederum gewähren ihm den Freiraum, um individuelle Entfaltung zu ermöglichen. Eigenständiges Arbeiten kann durch Zielvereinbarungen bewirkt werden. Es kommt nicht darauf an wie der Mitarbeiter im vorgegeben Zeitraum das Ziel erreicht, sondern nur, dass er es erreicht. Größtmöglicher Freiraum soll dem Team oder dem Mitarbeiter gewährt werden, um selbst in die Umsetzung zu kommen. Als Führungskraft liegt der Anspruch bei Ihnen, den Mitarbeitern Vertrauen entgegenzubringen und auch daran zu glauben, dass die Aufgaben erfüllt werden. Nicht nur Kontrolle sollte zu Ihrer Führungskompetenz gehören, sondern auch Loslassen. Sie werden sich über die Ergebnisse Ihrer Mitarbeiter wundern.

 

Die 12 goldenen Regeln der Mitarbeitermotivation

  1. „Leben und Leben lassen! – Eine Aussage, die man auf jedem türkischen Markt hört, bewährt sich in der Führung von Mitarbeitern sehr. Seien Sie als Führungskraft großzügig. In den meisten Branchen gibt es Kollektivverträge, Tabellen und ortsübliche Vergleiche. Bezahlen Sie über dem Durchschnitt – schließlich wollen Sie auch überdurchschnittliche Mitarbeiter. Verhandeln Sie nicht über jeden Cent. Sie werden natürlich auch an Mitarbeiter geraten, die Sie ausnutzen werden, aber eine Trennung von solchen Mitarbeitern ist auf lange Zeit gesehen unumgänglich. Faire Bezahlung für überordentliches Engagement sollte für jede Führungskraft die Messlatte sein.
  2. Zahle leistungsbezogen! – Arbeiten Sie mit Mitarbeitern, die Ihre Unternehmensvision teilen. Vereinbaren Sie ein festes Gehalt, welches auch dem Leistungsniveau des Mitarbeiters entspricht. Sollte der Mitarbeiter konstante gute Leistungen über dem Niveau zeigen – erhöhen Sie sein Gehalt. Sollte dieser umgekehrt permanente Minderleistungen erbringen – reduzieren Sie sein Gehalt oder gehen Sie getrennte Wege.
  3. Partizipation am Erfolg! – Wenn Ihr Unternehmen Gewinne schreibt, lassen Sie Ihre Mitarbeiter in Form von Bonuszahlungen am Ende des Jahres daran teilhaben.
  4. Pünktliche Bezahlung der Mitarbeiter! – Tätigen Sie die Ausbezahlung der Löhne an Ihre Mitarbeiter immer pünktlich bis überpünktlich. Auf diesem Weg bauen Sie Vertrauen und Sicherheit auf.
  5. Teile Visionen und Ziele! – Unternehmensidentifikation lautet das Zauberwort. Mitarbeiter müssen sich mit dem Unternehmen identifizieren können, um ihre Tätigkeit eigenverantwortlich, engagiert und selbstverantwortlich wahrzunehmen. Dementsprechend muss der Sinn des langfristig angestrebten Zieles für den Mitarbeiter ersichtlich sein können. Überprüfen Sie sich selbst, ob Sie jemandem in zwei Minuten die Unternehmensvision erklären können. Brennen Sie selbst für das Ziel? Nur wenn Sie imstande sind, diese Frage mit ja zu beantworten, werden Sie es schaffen, dass auch Ihre Mitarbeiter die Unternehmensvision teilen und die Ziele in ihren täglichen Handlungen tatsächlich verinnerlichen.
  6. Gib Freiraum! – Viele Führungskräfte kontrollieren und überwachen ihre Mitarbeiter. Jeder Mitarbeiter ist eine eigene Persönlichkeit und verfügt über unterschiedliche Fähigkeiten. Aber grundsätzlich gilt es so viel Freiraum wie möglich zu gewähren und gerade mal so viele Regeln wie nötig aufzustellen. Der Mitarbeiter soll nicht den Eindruck verspüren, dass Kreativität und Fortschritt durch das starre Korsett der Bürokratie und des Verwaltungsaufwandes komplett negiert werden. Mitdenken und Förderung von Eigenverantwortung kann nur funktionieren, wenn man zwar als Führungskraft die Ziele vorgibt, aber den Weg dorthin offen lässt. Natürlich bleibt es Ihnen überlassen Etappenziele einzubauen, um zu überprüfen, ob alle Mitarbeiter sich weiter auf Zielkurs befinden. Nur wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern gemeinsam umsetzbare und realistische Ziele entwickeln, die eine breite Akzeptanz finden, kann individuelle Motivation von innen entstehen. Beachten Sie auch hier: Mischen Sie sich nicht permanent ein und stören dadurch den Umsetzungsfluss. Warum sollten Mitarbeiter Einsatz zeigen, schwierige Entscheidungen treffen und Handlungsautonomie übernehmen, wenn Sie als Chef ohnehin jede Entscheidung und schwierige Aufgabe an sich reißen. Auch wenn Sie die Führungskraft sind, werden Sie sich eingestehen müssen, dass es durchwegs kompetente Mitarbeiter gibt, die womöglich auch noch von Ihnen objektiviert wurden und die Arbeit hervorragend bewältigen können. Orientieren Sie sich an Ihren eigenen Erfolgen und fragen Sie sich, wann Sie am erfolgreichsten waren – als Sie ständig überwacht wurden oder als Sie frei und eigenverantwortlich das Arbeitsziel verfolgen konnten. Welches Gefühl hatten Sie, als Sie Ihr Ziel erreichten – tiefe Zufriedenheit oder haben Sie das Ziel erst gar nicht erreicht? Zufriedenheit ist wohl der Fall, ansonsten würden Sie wohl kaum einen Blog-Beitrag für Unternehmensführung lesen. Also versetzen Sie sich in Ihre Mitarbeiter. Lassen Sie los!
  7. Delegieren – Jeder spricht vom Delegieren, doch kaum jemand setzt es wirklich um. Vom lateinischen Wortstamm „delego“, der so viel bedeutet wie hinsenden, jemanden etwas anvertrauen, zuweisen, ist der Begriff wohl selbsterklärend. Doch warum fällt es der Führungskraft so schwer eine Aufgabe zu übertragen, aber dann letztendlich doch nicht das Vertrauen zu haben und die Verantwortung beim Mitarbeiter zu belassen? Sinnbildlich sprechen wir von einem Hund mit Schleppleine – das Herrchen kann Waldi jederzeit zurückholen. Wie Sie es sicher schon geahnt haben, liegt das Problem bei Ihnen – der Führungskraft. Unzureichende Kommunikation über das Projektergebnis und die damit in Verbindung stehende Enttäuschung bestätigt Sie in Ihrer Haltung, dass man doch alles selber machen müsse.
  8. Machen Sie Ihren eigenen Job! – Hören Sie auf, sich in das Aufgabengebiet Ihrer Mitarbeiter einzumischen. Ihr Job ist es zu delegieren, Anweisungen zu erteilen, Aufgaben zu vergeben und zu kontrollieren. Viele Führungskräfte sind zu sehr in das operative Geschäft eingebunden und können somit Ihre Führungsaufgaben gar nicht richtig wahrnehmen.
  9. Realistische Fehlerquote zulassen – In vielen Unternehmen wird seitens der Führung eine Null-Fehlerquote erwartet. Das ist der falsche Zugang. Im Idealfall lernt man aus Fehlern und macht diese nicht zweimal. Nur Unternehmen, die auch Fehler zulassen, entwickeln sich weiter – alle anderen sind nur permanent damit beschäftigt, den Ist-Zustand abzusichern. Natürlich werden Sie bei Aufgaben, die Sie das erste Mal delegiert haben, Fehler finden. Vermutlich fühlen Sie sich bestätigt, dass es besser gewesen wäre, wenn Sie alles selbst erledigt hätten. Aber Sie konnten sich schließlich Monate und Jahre damit auseinandersetzen. Setzen Sie auf Vertrauen in Ihre Mitarbeiter und geben Sie diesen die Chance zu wachsen.
  10. Entscheide! – Eine ganz klare Führungskompetenz sollte es sein zu entscheiden. Möglichst schnell und verbindlich. Jeder Vorgesetzte wünscht sich Mitarbeiter die eigenständig und selbstverantwortlich sind, aber wenn sich die Situation zuspitzt, müssen Sie eine klare Ansage machen können und den Weg vorgeben, Prioritäten setzen und Arbeitsschritte definieren. Vor allem wenn die Drucksituation aufgrund der vermehrten Aufträge oder Termingeschäfte hoch ist, muss die Führungskraft den Überblick behalten. Prioritäten und Ziele sind klare Chefsache! Der Chef muss im Auge haben, wer was wann macht. Bedenken Sie dabei, dass Aussagen wie „so schnell wie möglich“ keine Terminangabe ist.
  11. Feedback als wichtiges Führungsinstrument – im europäischen Raum wird oft die Ansicht vertreten „Nicht geschimpft ist genug gelobt!“. Sollten auch Sie diesen Glaubenssatz verinnerlicht haben, rücken Sie sofort davon ab. Immer wenn sich der Mensch verbessern will, benötigt er Feedback für sein Verhalten. Dabei gilt es das Feedback höflich, wertschätzend und respektvoll zu formulieren.
  12. Verbindlichkeit – Ihren Worten müssen Taten folgen. Seien Sie verbindlich – jemand mit Handschlagqualität. Fragen Sie sich stets selbst, ob Sie jemand sein wollen, dem man sein Vertrauen entgegenbringt oder nicht. Wenn Sie Ihrem Mitarbeiter zusagen, dass Sie ihm am Montag ein E-Mail schicken werden, dann tun Sie das auch und lassen daraus nicht Freitag werden.

 

Bitte bedenken Sie stets, dass Ihre Mitarbeiter und deren Motivation stets ein Abbild Ihrer Führungskompetenz sind.

 

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Kleidung: Wer nicht auffällt, fällt durch

Kleidung: Wer nicht auffällt, fällt durch

Kleidung: Wer nicht auffällt, fällt durch

Kleidung: Wer nicht auffällt, fällt durch

Fühlen Sie sich von den Schlagwörtern – SELBSTBEWUSST, KOMPETENT, STILVOLL – angesprochen? Würden Sie von sich sagen, dass all diese Attribute auf Sie zutreffen? Kleidung als Statement. Sind Sie sich Ihrer Wirkung bewusst, wenn Sie einen Raum betreten? Erscheinen Sie oder versuchen Sie beim Eintreten unsichtbar zu werden?

Ihre Kleidung ist ein Statement und unterstreicht Ihre Position. Über Sie wird in vielen Fällen Aufschluss über den Charakter des Gegenübers gewonnen. Der eigene Status wird mit der Wahl der Kleidung, des Autos, der Uhr oder der Handtasche unweigerlich nach außen kommuniziert. Wir wollen, dass andere über unseren Status informiert sind. Wir wollen, dass unser Status klar erkannt wird und wir entsprechend behandelt werden „Der erfolgreiche Unternehmer! Die Unternehmerin mit Klasse!“.

Gerade, wenn man beabsichtigt Dominanz und Autorität auszustrahlen, können symbolträchtige Accessoires dabei helfen den sozialen Status zu präsentieren. Hingegen ist es kontraproduktiv hochrangige Symbole zu tragen, wenn man Beziehungen festigen und Kompromisse in Teams fördern will. Auch kommt es bekanntermaßen nicht gut an, wenn politische Würdenträger ihre Spitzengehälter mit ihrer Luxus-Uhr unterstreichen. Auch wird die Glaubwürdigkeit bei Budgetgesprächen sofort in Frage gestellt, wenn ein Luxus-Accessoires an einen der Verhandlungsträger entdeckt wird. Die wahren Absichten des Trägers werden sofort kritisch beleuchtet und in Zweifel gezogen.

Nur wer die Statusspielchen kennt, kann damit spielen, und wer sie nicht kennt, mit dem kann gnadenlos gespielt werden. Denn Kleidung in ihrer Wirkung zu unterschätzen, kann im Zeitalter von Image-Transporting gefährlich werden.

 

 

Kleider machen Leute – Outfit verkauft!

Türöffner Outfit: Der erste Eindruck zählt. Wer diese Gelegenheit nicht wahrnimmt hat seine Chance auf einen Auftrag meist schon verspielt. Potentielle Kunden nehmen in Millisekunden Kleidung, Status und Markenbotschaft wahr und wechseln sofort in eine unbewusste Erwartungshaltung. Es ist einleuchtend, dass ein Money-Coach, der finanziellen Wohlstand verkauft, nicht mit einer Rostlaube von Auto vorfahren kann und die Stilberaterin nicht mit ungepflegtem Äußeren hervorstechen darf. Oder würden Sie sich in die Hände eines übergewichtigen Fitnesstrainers begeben, um Ihre Figur in Shape zu bekommen?

 

 

Darf jetzt getragen werden was gefällt?

Der Mitarbeiter als Markenträger kann immer dann die optimale Positionierung des Unternehmens unterstreichen, wenn er durch sein Outfit eine Differenzierung im Markt erreicht. Kleidung kann Empathie zum Kunden und zum Unternehmen auslösen. Einheitliche Kleidung von Mitarbeitern in einem Unternehmen oder bei politischen Kampagnen strahlt Zusammenhalt, Einheitlichkeit, Konformität, Stärke und Selbstsicherheit aus.

 

 

Persönlichkeit und Stil als Ihr persönliches Marketinginstrument

Wer seinen Stil kennt, kennt seine Stärken und kann diese unterstreichen. Der Kleidungsstil als Ausdruck der nonverbalen Kommunikation und Wegbereiter für den eigenen Status. Wer seine Persönlichkeit klar kommuniziert, wirkt. Kleidung unterstreicht in Millisekunden den Charakter und die Position, die eine Person vertritt. Dabei ist es nicht von Relevanz, ob Sie ein paar Kilo zu viel auf den Rippen haben.

Seien Sie Ihr persönliches Marketinginstrument und rücken Sie sich selbst in den Mittelpunkt Ihres Unternehmens, denn wer kann Ihre Themen besser verkaufen als Sie?

 

 

Kleiderordnungs-Dilemma

Das Dresscode-Dilemma entsteht immer dann, wenn Führungskräfte in das Spannungsfeld zwischen persönlichem Stil und Kleiderordnung geraten. Das Wirkungsziel kann sich aber immer nur dann einstellen, wenn der gewählte Stil nicht nur dem beruflichen Anforderungsprofil entspricht, sondern die individuelle Stärke der Persönlichkeit klar kommuniziert wird. Finden Sie Ihren Mittelweg.

Wollen Sie gesehen werden? Stil-Coaching und Imageberatung kann in Gruppen oder auch individuell nach Ihren Bedürfnissen gestaltet werden. Kontaktieren Sie mich für mehr Informationen!

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Was macht MACHT mit Frauen?

Was macht MACHT mit Frauen?

Was macht Macht mit Frauen

Was macht Macht mit Frauen?

 

Frauen in Spitzenpositionen

Lange war die Frau als Machtfigur in Spitzenpositionen so gut wie gar nicht vertreten. Die irrige Annahme von Frauen in Chefetagen war, dass diese das Unternehmen kuscheliger, sozialer – schlechthin gemütlicher – machen würden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Wenn Frauen aufsteigen, müssen sie meist doppelt so viel Leistung bringen wie ihre männlichen Kontrahenten.

 

 

Aufgepasst Teilzeitfalle

Nach wie vor sind Frauen als Entscheider weit unterpräsentiert und verbleiben hinter ihren Möglichkeiten. Heutzutage stehen Frauen zwar die gleichen Ausbildungsmöglichkeiten wie Männern offen, der weitere Verlauf der Karriere divergiert jedoch enorm. Ungefähr bis zum 30. Lebensjahr sind Männer und Frauen am Karriereweg kongruent. Wenn jedoch das Thema Familie in den Vordergrund tritt, ist es interessant zu beobachten, dass Frauen das Thema Familie in den Fokus stellen, Männer aber hingegen trotz Vaterschaft die Karriere weiterhin beharrlich verfolgen. Anstatt in Führungspositionen zu glänzen, schnappt bei den meisten Frauen die Teilzeitfalle zu. Mit den logischen Konsequenzen wie fehlende Unabhängigkeit aufgrund des zu niedrigen Gehalts und Altersarmut.

Frauen in internationalen Konzernen oder Spitzenpositionen bilden nach wie vor die absolute Ausnahme. Obwohl sich Diskussionsrunden einig sind, dass man den Frauenanteil massiv erhöhen müsste, ist ein zufriedenstellendes Ergebnis noch lange nicht in Sicht.

 

 

Welcher Typ Frau kann Chef sein?

Doch welchem Typ muss Frau entsprechen, um den Sprung an die Spitze zu schaffen? Eines scheint klar zu sein, diese SIE ist „anders“. An dieser Stelle können alle Vorurteile einfließen, die wir schon immer hinsichtlich Gegensätzlichkeiten von Männern und Frauen hatten.

Die Frage, die sich stellt, ist, ob Macht männlich ist? Studien haben ergeben, dass Männer risikobereiter, aggressiver, selbstbewusster und ergebnisorientierter sind als Frauen. Nur wenn Frau sich auf diese „untere“ Stufe stellt und bereit ist, nach den Regeln der Männer zu spielen, wird sie aufsteigen. Bis die Tränen fließen und darüber hinaus.

 

Mann = Frau = Führungskraft

Auswertung von psychometrischen Profilen haben ergeben, dass sich Frauen in Toppositionen ihren männlichen Kollegen angleichen. Der Kuschelkurs, welcher Frauen oft nachgesagt wird, verschwindet. Das klassische Geschlechter-Stereotyp bricht auf. Frauen arbeiten dann gleich hart an ihrer Durchsetzungskraft, Härte und Karriere wie Männer. Fürsorge, Nachsicht und soziale Kompetenzen nehmen ab.

 

 

Ideale Führungskraft

Doch wie sieht die ideale Führungskraft aus? Die ideale Führungskraft sollte die folgenden Eigenschaften in sich vereinen: Hohe Leistungsorientierung, gepaart mit der Fähigkeit Menschen auch emotional mitzunehmen, aber auch die Fähigkeit Ellenbogentechnik bei Bedarf einzusetzen.

Führen ist nur möglich, wenn Durchsetzungsstärke, Risikobereitschaft und Entscheidungsfähigkeit aufeinandertreffen. Hierbei ist es egal, ob es sich um Mann oder Frau handelt. Nur wenn alle Attribute vereinigt werden können, spricht man von Führung als Erfolgskonzept.

Möchten Sie an Ihren Führungs-Skills arbeiten? Ihren Auftritt herausschärfen und kleine Unsicherheiten beseitigen? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme! 

 

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Probleme mit der Chefin – Burnout als Lösung?

Probleme mit der Chefin – Burnout als Lösung?

Probleme mit der Chefin – Burnout als Lösung?

Sie könnten kotzen. Ein weiterer Tag an Ihrer geliebten Arbeitsstelle, der perfekt sein könnte, wenn Ihre Chefin nicht wäre. In Ihren Augen nicht gerade als Führungskraft auserkoren, wird jede Kleinigkeit Ihrer Arbeitsweise von ihr kritisch beäugt und lautstark in den Dreck gezogen. Binnen kürzester Zeit fühlen Sie sich klein, unbedeutend und spielen mit dem Gedanken, sich diesem Wahnsinn nicht länger auszusetzen.

Gespräche mit Ihren Kolleginnen heizen die Situation nur noch zusätzlich an. Sogar im Urlaub werden Sie angerufen, um die Verhaltensweisen Ihrer Chefin gegenüber den Mitarbeitern zu besprechen. Sie befinden sich in einem Strudel und geraten immer mehr in die Abwärtsspirale. Sie haben das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, und der Stein auf Ihrer Brust wird schwerer und schwerer. Sie können nicht mehr durchatmen und fühlen sich permanent angespannt.

 

Negative Bilder

Ihr Gedankenkarussell nimmt bereits am Weg zur Arbeit volle Fahrt auf, und Sie malen sich die schrecklichsten Bilder aus, was heute wohl wieder nicht an Ihrer Arbeitsweise passen wird. Dementsprechend negativ erreichen Sie Ihre Arbeitsstelle. Mit einem derartig dünnen Nervenkostüm sind Sie der ideale Gegenspieler für Ihre Chefin, die abermals ihren Frust an Ihnen auslässt.

 

Krankheit als Ausweg – Burnout?

Da Sie den Druck nicht mehr standhalten, fühlen Sie sich kränklich. Bis Sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, als sich der Situation durch Krankschreibung zu entziehen. Selbst da haben Sie ein schlechtes Gewissen. Das negative Gedanken krank machen, zeigt sich meist im Krankstand, und zwar mit der Tatsache, dass Sie tatsächlich krank werden. Sie legen den Flugmodus ein, um nicht mit Anrufen Ihrer Arbeitsstelle konfrontiert werden zu müssen.

Wieder am Arbeitsplatz zurück, erwarten Sie sogleich Anschuldigungen ihrer Chefin über Ihre tatsächlichen Krankheitsmotive. Dies stellt eine zusätzliche Belastung dar. Am liebsten würden Sie sich sofort wieder ins Auto setzen und nach Hause fahren. Der vermeintliche Erholungseffekt, den Sie in Ihrem Krankenstand erlangt haben, ist zugleich bei null angelangt. Sie fühlen sich ausgelaugt und gestresst.

 

Was jetzt?

Doch wie können Sie diese Muster aufbrechen? Viele Menschen würden sofort über ein Gespräch mit dem Vorgesetzten bitten, um die Unstimmigkeiten und Ungleichbehandlungen zu beseitigen. Dies mag bei Führungskräften mit Reflektionsfähigkeit eine gute Idee sein, jedoch muss an dieser Stelle festgehalten werden, wenn Ihre Chefin über diese Fähigkeit verfügen würde, sie Ihnen gegenüber niemals so aufgetreten wäre. Also was machen Sie jetzt? Sie können Ihr Gegenüber nicht ändern! Der letzte Ausweg für Sie – ändern Sie Ihr Verhalten! Das mag jetzt für den einen oder anderen verwirrend klingen, da man die schwierige Situation nicht selbst verschuldet hat. Jedoch muss definitiv eine Lösung her, um sich aus dieser bedrückenden Situation zu befreien.

 

Warum Mentaltraining?

Schon Pippi Langstrumpf macht sich ihre Welt, so wie sie ihr gefällt! Warum probieren Sie diesen Ansatz nicht für sich aus und gewinnen eine völlig neue Realität durch Selbstmanipulation? Oder wie in Fachkreisen betitelt „Mentaltraining“. Politiker, Unternehmer und Sportler bringen sich durch Mentaltraining in die geistige Verfassung, um Höchstleistungen zu erbringen. Die Visualisierung des konkreten Zieles und das Abbauen von negativen Gedanken sind nur wenige Erfolge, die mit Mentaltraining erreicht werden können. Durch die gezielte Umlenkung Ihrer Gedanken kommt es zu einer Veränderung des Verhaltens Ihres Gegenübers. Die eigenen Gedanken im Griff zu haben und dadurch das Leben zu leben, das in den eigenen Augen von Glück und Zufriedenheit erfüllt ist, kann nur erstrebenswert sein. Streitigkeiten am Arbeitsplatz, finanzielle Belastungen, Beziehungsprobleme, Gedanken an unliebsame Personen – all das kann mit Mentaltraining der Vergangenheit angehören. Gefühle wie Hass und Neid können gänzlich abgestellt werden.

Durchbrechen Sie den negativen Kreislauf und seien Sie die Person, die Sie schon immer sein wollten. Entscheiden Sie sich noch heute Ihr Leben zu verändern, ich helfe Ihnen gerne dabei. 

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Mit Beharrlichkeit zur Veränderung

Mit Beharrlichkeit zur Veränderung

Erfolg: Mit Beharrlichkeit zur Veränderung

 

Angesichts unlösbar scheinender Schwierigkeiten hat man manchmal das Gefühl in einer Sackgasse zu stecken. Doch auch in einer solchen Zwangslage sollte man versuchen alles aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und einen Perspektivenwechsel wagen. Suchen Sie stets einen neuen Ansatz. Die Höhen und Tiefen des Alltages fordern von uns komplizierte wohldurchdachte Entscheidungen. Angesichts solcher Erwartungshaltungen fühlen sich viele Menschen zunehmend überfordert und überlastet. Doch geben Sie niemals auf! Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Wenn Sie diesen Ansatz beherzigen und das Problem aus allen Sichtweisen beleuchten, und zwar solange, bis Sie einen annehmbaren Weg gefunden haben, werden Sie einen Weg finden, der Sie aus dem reinen Reagieren zum Agieren führt.

 

Beharrungsvermögen

Vermeiden Sie Schwarzmalerei und steigern Sie Ihr Beharrungsvermögen, indem Sie stets einen positiven Verlauf anstelle eines negativen kreieren. Lassen Sie Vorstellungen eines etwaigen Scheiterns erst gar nicht aufkommen. Benutzen Sie positive Formulierungen. Sie können alles schaffen, wenn Sie daran glauben. Wenn dieses Motto zur Grundlage Ihres Handelns, Ihres Denkens in Ihrer Arbeit etablieren können, werden Sie sehen, wie sich der Erfolg mit der Zeit von selbst einstellt. Positive Wörter vermitteln Hoffnung, Mut, positive Aufbruchsstimmung und lassen Sie weitermachen und über alle Schwierigkeiten hinwegsteigen. Verwandeln Sie negative Denkweisen in positive. Sie werden sehen, dass Ihre Probleme sich in einem neuen Licht darstellen, sobald die negativen schadhaften Aspekte nicht mehr im Vordergrund stehen. Denn, sobald Ihre destruktiven Gedankenmuster aufgebrochen und den positiven konstruktiven Gedanken gewichen sind, können Sie alles überwinden. Fragen Sie sich selbst, werfen Sie die Flinte ins Korn oder halten Sie beharrlich an einem Ziel fest? Ihre innere Haltung ist entscheidend für Ihren Erfolg. Sie müssen das Ziel vor Augen haben. Gerade der Sport liefert viele Beispiele. Nur zu oft hört man, dass der Sieg bereits im Kopf geschlagen wurde.

 

Grundsätze zu Beharrlichkeit & Ausdauer

Wenn Sie den Grundstein für überragende Leistungen und Erfolge legen wollen, dann sollten Sie sich an Werten wie Ausdauer und Beharrlichkeit orientieren. Dem Römer Lucretius gelang mit dem Ausspruch „Steter Tropfen höhlt den Stein“ eine bahnbrechende Erkenntnis. Untermauert von Edmund Burke, einem bedeutenden englischen Schriftsteller des 18. Jahrhunderts, der ebenso den Ratschlag lieferte „Verzweifle nie, doch wenn du es tust, dann mach trotz deiner Verzweiflung weiter“. Diese Grundsätze sind alle auf das Durchhalten ausgerichtet. Egal was Sie tun, egal wie Sie es machen, bleiben Sie beharrlich. Legen Sie sich Ihr eigenes Credo zurecht. Ein Motto wie „du kannst, wenn du glaubst du kannst“ führt für viele Menschen zu einem neuen Selbstverständnis. Vertrauen Sie auf Ihre eigenen Fähigkeiten, vertrauen Sie auf beharrliches Bemühen, ungeachtet der vielen Fehlschläge, es zahlt sich am Ende immer für Sie aus.

 

Streben Sie nach Erkenntnis und streben Sie nach Einsicht immer dann, wenn Sie aus einer verfahrenen Situation keinen Ausweg sehen. Beleuchten Sie die tieferen inneren Ursachen Ihres bisherigen Scheiterns. Es genügt nicht bloß die äußeren Umstände zu realisieren, nein, es gilt vielmehr die inneren Beweggründe zu verstehen. Können Sie von sich aus behaupten, sich selbst von Grund auf zu kennen? Meist ist die eigene Persönlichkeitsstruktur schwieriger zugänglich als die Wesenseigenschaften von anderen zu erkennen. Meist sind wir wenig bestrebt, uns selbst kennenzulernen und ziehen es vor über andere zu urteilen.

 

Kritische Selbstprüfung des eigenen ICH`s

Sie müssen Ihre inneren Zwiespälte einfach erkennen, analysieren und verstehen – sich selbst einer kritischen Selbstprüfung unterziehen. Seien Sie mutig, schauen Sie in den Spiegel und fordern Sie von sich selbst, die Wahrheit offen zu legen. Vor jedem anfänglichen Prozess soll eine ordentliche Selbstprüfung stehen. Nur wenn Sie sich selbst, und Ihre innere Unordnung kennen, sind Sie in der Lage, Klarheit für Ihr neues Wirken zu schaffen. Seien Sie nicht länger Opfer Ihrer verworrenen Denk- und Handlungsweisen. Stellen Sie sich Ihrem Prozess, schaffen Sie Ihre konfusen verworrenen Gedanken ab und setzen Sie Ihre vorhandenen Fähigkeiten zielgerichtet ein. Sind Sie sich klar darüber, dass Ihre inneren Unstimmigkeiten die Ursache für Ihre ständigen Fehlschläge sind. Nur wenn Sie diese inneren Verstrickungen auflösen und Sie Ihre negativen Glaubenssätze erkennen, können Sie ungeahnte Energien freisetzen. Ihre Ausstrahlung wird sich verändern! Bringen Sie Ihre schöpferischen Anlagen in die richtigen Bahnen und entfalten Sie sie zur Gänze.

 

Entfalten Sie Ihr wahres Leistungsvermögen

Wissen Sie genau was Sie wollen? Was ist Ihr tiefster innigster Wunsch? Die zwei wichtigsten Grundsätze bei der Verwirklichung Ihrer Ziele sind die inneren Anlagen und ihre Antriebskraft. Ihre innere Erkenntnis muss mit der Beharrlichkeit unterstützt werden. Nur durch das Zusammenwirken dieser beiden fundamentalen Prinzipien entsteht eine fruchtbare Synthese. Spüren Sie in sich hinein, wofür brennen Sie? Was ist Ihr wahres Leistungsvermögen? Mit Beharrlichkeit verfolgen Sie Ihre Ziele, und Sie können alles schaffen. Sie sind Ihr stärkster Kritiker, aber auch Ihr stärkster Antrieb.

 

Hindernisse

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich bezeugen, dass es immer zu früh ist um aufzugeben.  Immer wenn Sie das Gefühl haben, die Situation entgleitet Ihnen, und eine negative Stimme zu Ihnen sagt, dass Sie es ohnehin nicht schaffen würden, bringen Sie das Gefühl der Beharrlichkeit zur Anwendung. Denken Sie bewusst positive Gedanken und verdrängen Sie Negatives. Zwingen Sie sich selbst Ihre optimistische Denkweise zu bewahren. Immer dann, wenn alles schief zu gehen scheint, haben Sie die beste Möglichkeit Ihre positiven Glaubenssätze zu erproben. Halten Sie an Ihren Affirmationen fest. Denn erst angesichts eines Hindernisses zeigt sich, ob Sie in der Lage sind den Glauben an die Zielerreichung zu bewahren. Nicht lockerlassen! Denn eines können Sie sich sicher sein, das Gesetz der Anziehung zieht neue Hindernisse an. Jeder Zweifel und jedes Schwanken zieht neue Hindernisse an und verunsichern Sie umso mehr in Ihrer Zielerreichung. Banale Erklärungen sind immer schnell zur Stelle. Beschönigungen, die Sie am Vorankommen hindern, bringen Sie nicht weiter. Überwinden Sie Ihre Hindernisse und rufen Sie sich immer wieder das Prinzip der Beharrlichkeit in Ihre Gedanken, denn zum Aufgeben ist es immer zu früh. Geben Sie daher niemals auf – NIE! Denn jeder Tag birgt einen neuen Anfang. Vertrauen Sie auf sich, auf Ihre neue Kraft und darauf, dass Sie alles schaffen, wenn sie es nur wollen.

 

Wollen auch Sie Ihre mentale Stärke ausbauen und Ihre negativen Gedanken mit maßgeschneiderten Techniken in den Griff bekommen? Treffen Sie noch heute eine Entscheidung und verändern Sie Ihr Leben. Dabei unterstütze Ich Sie gerne.

 

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.

Konflikte am Arbeitsplatz

Konflikte am Arbeitsplatz

Konflikte am Arbeitsplatz

Konflikte am Arbeitsplatz

 Für die meisten Menschen gehören Konflikte zum zwischenmenschlichen Geschehen. Konflikte am Arbeitsplatz hingegen kosten Geld, Nerven und im schlimmsten Fall gute Mitarbeiter.

 

 

Konfliktmanagement – ein großes Wort

In zahlreichen Seminaren sollen die Führungskräfte und Mitarbeiter darüber geschult werden, in der Situation x die Nerven zu behalten – leider ist das erlernte Wissen genau zu diesem Zeitpunkt nicht abrufbar. Doch kann bereits oft im Vorfeld erkannt werden, ob es sich um einen ausgemachten Konflikt handelt oder lediglich um ein Missverständnis. Eines ist klar, viele Arbeitnehmer klagen über Konflikte die das Arbeitsklima vergiften, die Motivation töten und sogar das Privatleben belasten. In Extremfällen können Konflikte sogar krank machen.

 

 

Konflikte als Chance

Man sollte Konflikte als Chance zur Veränderung sehen. Ob Konflikte gut oder schlecht sind, ist nicht relevant, lediglich der Umgang damit. Konflikte begleiten uns in allen Lebenslagen, sei es im Privatleben oder am Arbeitsplatz. Belastend wird es jedoch, wenn sich die Konfliktsituation zwischen Kollegen oder dem Chef am Arbeitsplatz derartig zuspitzt, dass ein normaler Arbeitsprozess nicht mehr möglich ist. Jahrelange Feindschaften, Ängste im Ansehen gegenüber dem Chef oder der anderen Kollegen zu fallen und im Extremfall sogar den Arbeitsplatz durch Kündigung zu verlieren, kann keine Option sein. Durch unbewältigte Konflikte hervorgerufene Krankheiten wie Burnout, Depressionen, Ängste etc. können jahrelange Folgen mit sich ziehen und bis zur Berufsunfähigkeit führen – Karriereknick inklusive.

 

 

Gründe für Konflikte?

Die häufigsten Gründe für Konflikte am Arbeitsplatz sind: Informationsmangel, Ungleichbehandlung, keine Wertschätzung, unkonkrete Absprachen, Umgehung von Kompetenzen. In Befragungen von Arbeitnehmern werden immer wieder nachstehende Themenkomplexe als Ursache genannt:

 

Kommunikationsmangel: Trotz E-Mail und wöchentlichen Meetings wird viel Papier produziert, aber die tatsächliche Kommunikation findet nicht statt. Zu viel in zu kurzer Zeit. Die Digitalisierung hat Mehrarbeit in Bereichen gebracht, die früher kaum Beachtung gefunden haben.

Termindruck: Das Tempo wächst rapide, Termingeschäfte erhöhen den Druck. Alles muss sofort, am besten gestern erledigt werden. Die Überstunden steigen und der Stress nagt am Nervenkostüm der Mitarbeiter. Mehrarbeit als Selbstverständlichkeit – die Menschlichkeit und Anerkennung bleibt auf der Strecke. Diese permanente Angespanntheit sorgt dafür, dass die Gemeinschaftspflege wie Ausflüge oder Weihnachtsfeiern als lästige, auch noch die wenige Freizeit raubenden Veranstaltungen gesehen werden und nicht mehr das zusammenschweißende Miteinander sind, das früher ausgleichend auf die Gemeinschaft eingewirkt hat.

 

 

Rolle des Arbeitgebers bei konfliktgeladenen Arbeitsklima

Frust, Demotivation, Leistungsabfall, Abwesenheit durch Krankheit und ein permanent angespanntes Arbeitsklima führen dazu, dass auch der Chef die Augen nicht vor dem Konflikt verschließen kann. Früher war die Rollenverteilung klar – Personal gegen Chef. Heute hingegen sind die Konflikte komplexer und alle Konstellationen denkbar. Wer sich als Chef raushalten will, fällt durch! Es muss immer im Interesse des Arbeitgebers liegen, Konflikte wahrzunehmen und diese aufzulösen. Ob dies mit einem einfachen Gespräch oder nur mehr durch professionelle Konfliktberatung in Form einer Mediation möglich ist, hängt jedenfalls vom Einzelfall ab.

 

 

Sind Sie in Konfliktsituationen gefangen und haben das Gefühl, trotz aller Bemühungen nicht aus eigener Kraft aus der negativen Abwärtsspirale entfliehen zu können? Sind Sie als Führungskraft mit den massiven Streitigkeiten Ihrer Mitarbeiter überfordert und wollen Skills erlernen, um negative Stimmung im eigenen Betrieb abzubauen? Für ein individuelles Beratungsgespräch vereinbaren Sie noch heute einen Termin!

Newsletter

Sie möchten regelmäßig und bequem über aktuelle Themen auf dem Laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie doch gleich den kostenlosen Newsletter.